Land gewährt Zuwendung für Kurbadsanierung
Staatssekretär Werner Koch überreichte Zuwendungsbescheid für die Bestandssanierung.
Für die Bestandssanierung des Kurbades Königstein laufen die Vorbereitungen bereits seit vielen Monaten. Am 23. Januar 2012 konnte ein weiterer, wichtiger Baustein für die geplanten Maßnahmen gesetzt werden. Staatssekretär Werner Koch, Hessisches Ministerium des Innern und für Sport, überreichte der Königsteiner Kur-GmbH, die durch den Aufsichtsratsvorsitzenden, Bürgermeister Leonhard Helm,
1. Stadtrat Walter Krimmel und die Geschäftsführerin Almut Boller, vertreten war, einen Zuwendungsbescheid über 1.200.000 Euro.
„Die Mittel, die das Hessische Ministerium des Innern und des Sport aus dem Sonder-Investitionsprogramm „Hallenbäder“ zur Verfügung stellt, sind für uns ein wichtiger Bestandteil der Gesamtplanung und lassen uns zuversichtlich in die Zukunft schauen“, freut sich Bürgermeister Leonhard Helm über die gute Nachricht. Als Heilklimatischer Kurort freut sich Königstein im Taunus über die Unterstützung des Landes Hessen, das mit dem Bäder-Finanzausgleich einen weiteren Beitrag zur Grundversorgung des kur-touristischen Angebotes leistet.
Für die Sanierung des Kurbades Königstein sind insgesamt Maßnahmen in Höhe von rund 7,6 Millionen Euro geplant. Die Ausgaben der Stadt Königstein reduzieren sich mit dem Zuwendungsbescheid auf 6.400.000 Euro.
Wichtige Aspekte der Bestandssanierung sind:
. technische Einrichtung einschließlich Technikzentrale
. Brandschutzmaßnahmen
. Sanierung und Neugestaltung der Umkleidebereiche
. Sanierung der Decke im Hallenbadbereich,
der Fassade sowie Lüftungskanäle
. Neugestaltung der Räume für die Badeaufsicht
Auch für die Sauna ist die Sanierung und Neugestaltung projektiert. Kräftig gearbeitet wird mit Beginn der Sanierungsphase auch in den Bereichen Gesundheitszentrum sowie Restaurant.
Dabei übernimmt das Königsteiner Kurbad auch künftig eine wichtige Rolle in der Gesundheitsprävention, die eine zentrale Rolle bei der Überprüfung der Kosten des Gesundheitswesens spielt. Für die Behandlung von Krankheiten werden pro Jahr und Patient rund
3.500 Euro ausgegeben.
Dem stehen in der Prävention aber nur
4 bis 5 Euro entgegen. Gerade deshalb ist es wichtig, Gesundheitsangebote zu schaffen, die zu einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis genutzt werden können. Das Kurbad leistet dazu heute bereits einen wichtigen Beitrag. Die beliebten Schwimmkurse werden auch deshalb durch Schulschwimmen, Aquafitness und Vereinsschwimmen ergänzt.
So befindet sich das Kurbad auf einem guten Weg – und das auch betriebswirtschaftlich. Ein starkes Kostenmanagement hat dazu geführt, dass der jährliche Betriebsverlust von 1,5 Millionen Euro auf durchschnittlich 750.000 Euro gesenkt werden konnte. Dieser Betriebsverlust enthält im Übrigen neben den Betriebskosten auch die Kosten für den Kapitaldienst und die Abschreibungen.
Mit der Sanierung des Kurbades Königstein ist es angestrebt, den jährlichen Betriebsverlust weiter zu senken. Ein wichtiger Bestandteil ist deshalb auch die Sanierung der Technik, die zu deutlichen Einsparungen und zudem zur Reduzierung von CO2 Ausstoß beitragen kann. Darüber hinaus geht das Kurbad natürlich davon aus, dass es im renovierten Zustand wieder mehr Besucher begrüßen kann.
Ziel aller Aktivitäten rund um und besonders für das Kurbad ist es, Königstein im Taunus als Heilklimatischen Kurort zu positionieren, ein hochwertiges Image zu festigen, mit außergewöhnlichen Angeboten mehr Gäste zu gewinnen, die Wirtschaftlichkeit zu steigern und die Bürgerinnen und Bürger wieder für von der Qualität des Kurbades und unserer Stadt zu begeistern.
(27.01.2012)
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